Home-Sweet-Office Challenge Tag 1

Home-Sweet-Office – Die Challenge: Tag 1

Ich stelle mich dem unternehmerischen Alltag

Ganz spontan und ohne lange zu überlegen, möchte ich dich diese Woche auf meine Reise durch die Home-Sweet-Office Challange von Claudia Kauscheder mitnehmen. Eine Challenge, bei der ich in fünf Tagen meinen Überblick zurück holen kann und die mich auf fokussiertes Arbeiten vorbereitet. Sagen wir mal so: Ich bin schon sehr gespannt!

Vielleicht bist du ja auch in einer „Ich-AG“ bzw. als Einzelunternehmer/in tätig und fragst dich ebenfalls immer wieder, wie du den ganzen Berg an Arbeit, Terminen und Verpflichtungen und natürlich auch die Familie unter einen Hut bringen bzw. abarbeiten sollst? Du bist die ganze Zeit am Tun, hast aber das Gefühl, dass du nicht voran kommst bzw. dass deine eigenen Projekte auch immer auf der Strecke bleiben? Vielleicht magst du die Challenge ja sogar gemeinsam mit mir und vielen anderen Gleichgesinnten bestreiten? Ich würde mich freuen.

Ganz abgesehen davon habe ich mir diese Woche auch als Ziel gesetzt, meine täglichen Erlebnisse mit dir zu teilen – spontan, ungeschönt und vor allem, als „einfachen“ Blogbeitrag, den ich innerhalb kürzester Zeit schreiben und veröffentlichen werde. Was aber so einfach klingt, wird für mich jedenfalls eine große Herausforderung, denn normalerweise sitze ich einen ganzen Tag lang an einem Blog-Artikel. Großen Dank an dieser Stelle an meinen Perfektionismus! Das möchte ich aber in den nächsten Tagen jedenfalls vermeiden … denn meine ToDo-Liste wird dadurch ja auch nicht kürzer ;-)

Die Home-Sweet-Office Challenge – Tag 1

Montag Morgen

Ich bin gestern erst sehr spät von einem intensiven Workshop-Wochenende aus Wien zurück gekommen, und musste mich erst mal sortieren. Erschwerend kam noch hinzu, dass mein Sohn über Bauchweh klagte und ich dieses „Problem“ in den Griff bekommen musste. Außerdem brauchte ich – wie jeden Montag – wieder mal gute Überredungskünste für den Kindergarten.

Erste Hürde geschafft

Nun gut, ein klassischer Montag halt. Spät, aber doch, als ich endlich in mein Büro kam, hatte das CoWorking der Challenge auch schon längst begonnen. Ich war zwischendurch über die Facebook-Gruppe ja ein wenig informiert, hatte aber noch keinen Plan, was mich in der Challenge-Woche und beim CoWorking überhaupt erwarten würde. Mein Plan war, rechtzeitig dabei zu sein, um mit allen anderen gleichzeitig starten zu können.

Irgendwie fühlte ich mich überhaupt schon etwas unter Druck gesetzt, weil ich schon von einigen Leuten über die Facebook-Gruppe gelesen hatte, dass sie die erste Tagesaufgabe erledigt hatten. Aber was war denn überhaupt die Tagesaufgabe? Den Fotos zu folge, ging es darum, den Schreibtisch aufzuräumen. Uiiiiii – da hat es mich gleich voll an einem wunden Punkt erwischt. Ich saß an meinem übervollen Schreibtisch, hatte unzählige E-Mails in meinem Posteingang, musste schnellst möglich mein Workshop-Follow-up machen – erfahrungsgemäß soll man die Suppe ja noch löffeln, solange sie heiß ist ;-) – tja und da waren dann noch viele andere ToDo’s, die ich auf Grund meiner Workshop-Vorbereitungen von voriger Woche auf diese Woche geschoben hatte. Noch dazu steht am kommenden Freitag eine Geburtstagsparty von meinem Sohn auf dem Plan. Er wird 5 und es ist das erste Mal, dass wir eine Party ausrichten. Und am Samstag, in aller Herrgottsfrüh, sitze ich schon wieder im Flugzeug nach Dresden – wo dann am Nachmittag ein Live-Lettering ansteht. Zurück komme ich dann erst wieder am Sonntag Nachmittag … der Tag an dem dann auch noch mein Mann Geburtstag hat!

Aller Anfang ist schwer

Planlos widmete ich mich meiner Tasse Kaffee und dachte, zuerst mal an Workshop-Follow-up … aber dann haben mich Claudias E-Mails doch keine Ruhe gelassen. Ich hatte mir ja vorgenommen, die Challenge-Woche durchzuziehen. Toll, wenn man schon am ersten Tag daran scheitert … Nix machen, geht also schon mal gar nicht!

Ich durchforstete Claudias E-Mails aus den vergangenen Tagen und versuchte mich auf der Home-Sweet-Office-Plattform einzuloggen, um die erste Tagesaufgabe zu sehen. Ha, und da war sie schon wieder, die nächste Herausforderung. Ich brauchte dafür Zugangsdaten. Die hatte ich – wie ich mich kenne – sicher gespeichert … ja und nein, denn ich hatte mich anscheinend mit zwei unterschiedlichen E-Mail-Adressen registriert – einmal zum Home-Sweet-Office-Kurs und einmal zur -Challenge. Und die Zugangsdaten, die ich mir notiert hatte, waren jedenfalls die vom Kurs und nicht die von der Challenge … Zuerst also mal Passwort zurücksetzen und neues Passwort anfordern. Check. Es konnte also losgehen. Ich habe die ersten Instruktionen bzw. Regeln zum CoWorking gelesen und stand dann gleich vor der nächsten Herausforderung. Mikrofon stumm schalten? Häää? Ich trau mich das ja fast nicht zusagen, aber ich, also schon immer und ewige Mac-Userin wusste nicht, wie ich mein internes Mikrofon stumm schalten kann. Also erst mal wieder googeln. Eine einfache Aufgabe, die in der Tat auch sehr einfach zu lösen war ;-) Aber gut, hinterher ist man/Frau immer gescheiter.

Prioritäten setzen

Aber Schreibtisch aufräumen? Nein, damit kann ich nicht anfangen, ich hab ja so viel zu tun! Dennoch wollte ich mir schnell das Video der heutigen Tagesaufgabe ansehen … und zack, die Wut hat mich doch gleich gepackt. Ich hab den Timer auf meinem Handy auf 30 Minuten gesetzt und angefangen, alles von meinem Schreibtisch zu räumen, was ja die allererste Aufgabe war. Allein das hat schon die Hälfte der Zeit in Anspruch genommen. Alle 5 Schritte für die erste Tagesaufgabe konnten sich also in den angegebenen 30 Minuten nie ausgehen. Aber ich machte weiter … und schon waren die 30 Minuten auch um. Aber ich hatte bis dahin immerhin schon eine entstaubte und abgewischte Schreibtisch-Oberfläche. *YAY* Schnell noch die wichtigsten Utensilien wieder zurück stellen und die vielen Post-its und Zettel sortieren. Einiges davon ist auch direkt im Müll gelandet. Und das war auch richtig befreiend. Die wichtigsten ToDo’s sind anschließend auf EINEM neuen Zettel gelandet und der Rest ebenfalls im Papierkorb.

Ich zeige dir hier ein Vorher-/Nacherfoto und ganz nebenbei einen Einblick in mein Büro – wenn auch nur einen Ausschnitt davon ;-)

Ich bin nicht unordentlich – das ist das Haufenprinzip.

Das war ja gar nicht sooooo schwer :)

OK, ich gebe zu, dass ich noch seeeeeehr viele Kisten, Schachteln und Utensilien rund um meinem Schreibtisch sowie im Vorzimmer stehen habe, die möchte ich aber in den kommenden Tagen wegräumen bzw. sortieren. Jetzt ist es zwar Mittag und ich habe noch immer kein Follow-up bzw. irgend etwas von meiner „imaginären“ ToDo-Liste abgearbeitet, aber ich habe einen aufgeräumten Arbeitsplatz und freue mich darüber, dass ich das auch spontan durchgezogen habe. Ich war jetzt auch gerade so motiviert, dass ich meine Gedanken zum Montag Vormittag schriftlich festhalten musste und ich werde das auch in den kommenden Challenge-Tagen machen. So viel Zeit werde ich mir dafür nehmen – soweit mein Plan. Möge die Arbeit nun beginnen …

Ach ja, und beim CoWorking möchte ich ab morgen dann live dabei sein!

Na? Hast du jetzt auch Lust bekommen, an der Challenge teil zu nehmen? Hier noch einmal der Link zur Home-Sweet-Office Challenge von Claudia Kauscheder. [Werbung freiwillig & unbezahlt]

Vielleicht sehen wir uns dann ja beim CoWorking.
Alles Liebe

Katja Haas PapierLiebe Unterschrift
Menü