10 Tipps für deine Brush-Lettering-Reise

10 einfache Tipps für deine Lettering-Reise

Bist du mit deinen Lettering-Ergebnissen zufrieden?

Oder fragst du dich manchmal, wie du es schaffst, einen schnelleren/besseren Fortschritt bei deinen Lettering-Ergebnissen zu erreichen? Oder warum dein Lettering nicht so aussieht, wie du es dir wünschst bzw. du es im Kopf hast? Nun ja, das kann natürlich viele unterschiedliche Ursachen haben, aber es gibt ein paar einfache Dinge, die du easy-peasy berücksichtigen kannst. Vieles davon hat gar nichts direkt mit deinen Hand- oder Brush-Lettering-Künsten zu tun. Aber lies am besten selbst, denn hier habe ich dir meine 10 persönlichen Tipps für deine eigene Lettering-Reise zusammengefasst. Natürlich trifft das ebenso auf klassisches Handlettering wie Brush-Lettering zu und genau genommen, kannst du diese Tipps auch in allen anderen künstlerischen Bereichen anwenden. *TSCHAKKA*

Meine 10 persönlichen Lettering-Tipps für dich

  1. Mach dich mit den Basics vertraut und übe die Grundstriche. 👉 Übungsvorlagen findest du z. B. hier. Du kannst für Übungs­zwecke auch ohne weiteres fremde Letterings „kopieren“. Das ist erlaubt, so lange du es nicht irgendwo online postest und als dein Werk ausgibst. Sammle diese Übungen am besten in einer Schublade oder einem Ordner nur für dich. Und falls du es dennoch herzeigen möchtest, vergiss nicht auf das Copyright des Erstellers hinzuweisen!!! Optimal wäre es natürlich sogar, wenn du den Urheber zuerst kurz um Erlaubnis fragst. Die Sache mit dem Urheberrecht ist eine ganz heikle Sache, also lieber einmal zu viel fragen, als einmal zu wenig. Es ist auch gar nicht aufwändig oder schwer. Eine kurze private Nachricht reicht hier vollkommen aus. Und du wirst sehen, dass eine Win-Win-Situation ist, denn zum einen hast du dich rechtlich abgesichert und zum anderen machst du dem Ersteller auch ganz bestimmt Freude damit, indem du ihm seine Wertschätzung entgegen bringst.
  2. Probiere unterschiedliches Werkzeug und Material aus. Dann wirst du auch bestimmt bald deinen Lieblingsstift bzw. Pinsel finden und ganz nebenbei noch viele andere kennen und lieben lernen. 👉 Einen ersten Überblick über das umfassende Brush-Pen-Sortiment bekommst du hier.
  3. Sieh dir ganz bewusst Schriften an. Schriften sind allgegenwärtig. Egal ob in der täglichen Werbung, an Hausfassaden, beim Einkaufen oder auch am Computer. Gefällt dir eine Schrift oder ein bestimmter Stil? Dann analysiere ihn, zeichne ihn nach (beachte aber Punkt 1!) und kreiere anschließend deine eigene Schrift daraus.
  4. Üben, üben, üben … so viel wie möglich ist. Wiederhole die Grundstriche und die Buchstaben so lange, bis du gar nicht mehr darüber nachdenken musst, denn deine Muskeln und dein Gedächtnis speichern die Bewegungsabläufe mit der Zeit ab. Ich vergleiche das immer mit dem Autofahren. Wenn du in der Fahrschule lernst mit dem Auto zu fahren, musst du anfangs darüber nachdenken, ob/wo du kuppeln, Gas geben oder bremsen musst (ok, das ist vielleicht ein blödes Beispiel 🤪) – aber im Grunde genommen geht das dann ab einem späteren Zeitpunkt (relativ schnell) voll automatisiert. Und genau so ist es auch beim Handlettering.
  5. Mach deine ersten Lettering-Schritte mit Kleinbuchstaben. Sie sind für den Anfang einfacher zu zeichnen als die Großbuchstaben. Außerdem kannst du damit auch gleich zusammenhängende Buchstaben (Wörter) kreieren.
  6. Schreibe die Buchstaben und Wörter so, wie es sich für dich natürlich anfühlt. Versuche niemanden und keinen Stil zu 100 Prozent zu kopieren. Mach einfach dein eigenes Ding, dann ist es auch authentisch! Soll ich dir bei dieser Gelegenheit ein Geheimnis verraten? Ich kann keine geraden Linien zeichnen. 🙈 Lange habe ich mit diesem Problem gehadert, aber ich habe es inzwischen akzeptiert und angenommen. Deshalb liebe ich es auch sehr schwungvolle Brush-Lettering-Schriftzüge zu kreieren. 😅 Falls du auch gerne mal Brush-Lettering ausprobieren bzw. lernen möchtest, kann ich dir an dieser Stelle sehr gerne meinen 👉 Onlinekurs für Anfänger „Brush-Lettering BASIC“ empfehlen.
  7. Sei kreativ & frei! Mixe unterschiedliche Buchstaben, Groß- und Kleinschreibung, kombiniere Schreibschrift mit Druckschrift, dick und dünn – ganz nach dem Motto: „MIX & MATCH“ – Handlettering heißt nicht, dass alle Buchstaben komplett identisch aussehen müssen. Der handgemachte Charakter kann deshalb bei jedem einzelnen Buchstaben ersichtlich sein. Für homogene gleich aussehende Schriftzüge gibt es inzwischen schon unzählige tolle Schriftarten für den Computer, mit denen man auch ganz wunderbare Ergebnisse erzielen kann. ABER, handgemacht bleibt handgemacht!
  8. Vergleich dich nicht mit anderen, sondern maximal mit deinem Ergebnis vom Vortag/‑woche/‑monat/‑jahr. Du wirst sehen, wie schnell sich deine Lettering-Künste verändern und immer besser werden. Das ist ein GANZ wichtiger Punkt in dieser Liste. Es ist zwar gut, Ziele zu haben, aber daran zu scheitern ist auch ganz schön doof! 😉
  9. Sei neugierig und halte Augen und Ohren für neue Trends und neues Material offen. Und glaube mir, es gibt noch soooooo viel zu entdecken!
  10.  … und das ist überhaupt das Wichtigste: Hab Spaß dabei!!!
Alles Liebe Katja

Kennst du schon meine persönlichen Tool-Tipps für Handlettering?

In diesem Blog-Beitrag erzähle ich dir von meinen fünf Lieblings-Tools, ohne die ich kein Handlettering-Projekt starte. Na, bist du neugierig? 👉 Dann klick mal rüber …

5 Dinge, ohne dich kein Handlettering-Projekte starte

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