Einmachgläser, Sirupflaschen und Marmeladegläser beschriften

Warum ich Marmeladegläser nicht mehr mit der Hand beschrifte

Eigentlich greife ich beim Beschriften von Marmelade- und Einmachgläsern nur noch ganz selten zum Stift. Etiketten von Hand zu beschriften war ehrlich gesagt noch nie meine Lieblingsbeschäftigung … aber PSSST, das bleibt bitte unter uns. 😉

Ja, ich weiß. Ausgerechnet ich…

Dabei liebe ich Handlettering. Ich kann stundenlang Buchstaben schreiben. Sobald aber zehn oder fünfzehn Gläser vor mir stehen, hört der Spaß für mich auf. Dann möchte ich einfach, dass alle Etiketten schön gleich aussehen und die Gläser ordentlich nebeneinander im Regal stehen. Mein kleiner innerer Monk lässt grüßen 🫣

Auch dieses Jahr habe ich wieder Rosenblütensirup eingekocht. Während er gemütlich vor sich hin geblubbert hat, sind nebenbei gleich ein paar neue Etiketten entstanden. Falls du mein Rosenblüten-Sirup-Rezept noch nicht kennst, findest du es übrigens → hier.

Sirupflaschen, Marmelade- und Einmachgläser beschriften

Egal ob Marmeladengläser oder Sirupflaschen: Ich mag es einfach, wenn alles einheitlich beschriftet ist. Irgendwie macht das gleich doppelt Freude, wenn die Vorratskammer am Ende genauso schön aussieht wie der Inhalt. 😊

→ Zur Info: Dieser Beitrag und die darin enthaltenen Fotos können Affiliate-Links enthalten. Wenn du etwas über einen Link kaufst, erhalte ich möglicherweise eine Provision – ohne Aufpreis für dich!

Mein kleiner Helfer zum Einmachgläser Beschriften

Genau deshalb ist vor Kurzem ein kleiner Etikettendrucker bei mir eingezogen. Um ehrlich zu sein, steht er die meiste Zeit in der Küche. 😉

Ich hab ehrlich gesagt lange überlegt, ob ich mir überhaupt einen Etikettendrucker kaufen soll. Es gibt ja inzwischen unzählige Modelle. Nach ein bisschen Recherche habe ich mich schließlich für den NIIMBOT B21S* entschieden. Und bis jetzt habe ich den Kauf wirklich keine Sekunde bereut.

Der Drucker ist klein, handlich und schaut auch noch richtig hübsch aus. Geladen wird er ganz unkompliziert per USB und über Bluetooth verbindet er sich innerhalb weniger Sekunden mit meinem iPhone.

Auch die App finde ich richtig unkompliziert. Nach ein paar Minuten hatte ich den Dreh heraußen und mein erstes Etikett war schon gedruckt.

Was ich besonders praktisch finde: Der Drucker erkennt die eingelegte Etikettenrolle automatisch. Ich muss also nichts einstellen oder überlegen, welche Größe ich gerade verwende. Und es gibt ja auch eine große Auswahl an verschiedenen Etiketten*; von rund über quadratisch bis rechteckig ist alles dabei. Sogar farbige Etiketten gibt es, wenn man das mag.

Sirupflasche beschriften von Hand

vorher

Rosenblüten-Sirupflaschen beschriften

nachher

Handlettering und Etikettendruck? Ja, beides.

Natürlich wäre ich nicht ich, wenn ich einfach nur eine Schrift aus der App auswählen würde … aber ja, das habe ich auch schon gemacht – wie hier zum Beispiel bei den Marmeladegläsern. Da habe ich zum ersten Mal den Etikettendrucker mit runden Etiketten ausprobiert. Diverse Rahmen und Schmuckelemente kannst du direkt in der App auswählen – das ist super praktisch.

Marmeladegläser beschriften

Aber am liebsten kombiniere ich meine Handschrift (Handlettering) mit dem Etiketten-Druck. Dazu schreibe ich die Bezeichnungen zuerst mit einem Brush Pen auf ein Blatt Papier. So bleibt trotz Etikettendruck ein Stück Handlettering erhalten. Wenn du diese Schrift selbst lernen möchtest, zeige ich sie dir übrigens Schritt für Schritt in meinem Brush-Lettering-Onlinekurs. 😊

Danach fotografiere ich meine Schrift und füge sie als Bild in der App ein. So entsteht ein Etikett mit meiner eigenen Handschrift, kombiniert mit den praktischen Möglichkeiten des Druckers.

Rosenblütensirup Schriftzug

Den Jahrgang oder das aktuelle Datum ergänze ich anschließend direkt in der App. Das Schöne daran: Die Vorlage bleibt gespeichert und nächstes Jahr brauche ich sie nur wieder öffnen und die Jahreszahl anpassen.

Und dann kann ich per Knopfdruck so viele Etiketten drucken lassen, wie ich benötige – das geht auch unglaublich schnell! So kann ich innerhalb weniger Sekunden genauso viele Etiketten drucken, wie ich gerade brauche. Und trotzdem sieht am Ende alles nach mir aus.

Hier zeige ich dir ein kurzes Making-of-Video

Zwei Dinge haben mich dabei besonders überzeugt:

  1. Die Etiketten sind wasserfest.
    Gerade beim Einkochen landen Gläser irgendwann im Keller, im Kühlschrank oder im Tiefkühler und werden dadurch auch feucht. Da möchte ich nicht, dass sich das Etikett auflöst oder die Schrift verschmiert.
  2. Die Etiketten lassen sich wieder rückstandslos ablösen.
    Ich sammle viele Gläser und verwende sie immer wieder. Da möchte ich nicht jedes Mal minutenlang Klebereste herunterkratzen … ich denke du weißt, wie mühselig und zeitintensiv das ist, oder? Genau das funktioniert mit diesen Etiketten wirklich problemlos.

Mein Fazit

Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass mich ein Etikettendrucker einmal so begeistert. Falls du ebenfalls gerne einkochst oder deine Vorräte schön beschriften möchtest, kann ich dir den NIIMBOT B21S* wirklich empfehlen.

Hinweis: Den Drucker habe ich selbst gekauft. Dieser Beitrag ist keine bezahlte Werbung.

Manchmal sind es eben genau diese kleinen Dinge, die mir Freude machen. Ein selbstgemachter Sirup, ein schönes Etikett und ein paar Gläser, die am Ende einfach stimmig aussehen. Mehr braucht es manchmal gar nicht.

Vielleicht hilft dir dieser kleine Tipp ja genauso wie mir. Falls du in den nächsten Wochen Marmelade einkochst oder Sirup abfüllst, wünsche ich dir jedenfalls ganz viel Freude dabei. Und wenn du deine Gläser weiterhin mit der Hand beschriftest, ist das natürlich genauso schön.

Ich bin jedenfalls schon gespannt, wofür der kleine Drucker bei mir künftig noch zum Einsatz kommt. Ein paar Ideen hätte ich schon im Kopf. Mal schauen, was daraus wird. Wenn etwas Schönes entsteht, zeige ich es dir natürlich hier am Blog. 😊

Alles Liebe ♡

Katja Haas PapierLiebe Unterschrift

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