Entdecke die kreative Welt des Gelli Printings
Bist du bereit, deine kreative Seite zu entfesseln und einzigartige Kunstwerke zu schaffen? Dann ist Gelli Print genau das Richtige für dich! Mit dieser kreativen Technik kannst du einzigartige Drucke erstellen, die jeden begeistern werden. In diesem Beitrag werde ich dir zeigen, wie du schnell und einfach Gelli Printing erlernen kannst.
Was ist Gelli Printing?
Gelli Printing ist eine Technik des Monoprintings, bei der du eine Gelli Plate verwendest, um Drucke zu erstellen. Eine Gelli Plate ist eine weiche, flexible Platte aus Gelatine, die mit Acrylfarbe verwendet wird. Mit Hilfe einer Farbwalze kannst du die Farbe gleichmäßig verteilen. Danach kannst du verschiedene Materialien wie Schablonen, Naturmaterialien und Werkzeuge verwenden, um Muster und Texturen zu erstellen. Wenn du dann Papier auf die Gelli Plate legst und vorsichtig andrückst, wird die Farbe auf das Papier übertragen und einzigartige Drucke entstehen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für deine ersten Gelli-Prints
Da du jetzt eine grundlegende Vorstellung davon hast, was Gelli Printing ist, hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du damit beginnen kannst:
Schritt 1: Bereite deinen Arbeitsplatz vor
Bevor du mit dem Gelli Printing beginnst, solltest du sicherstellen, dass dein Arbeitsplatz gut vorbereitet ist. Du benötigst genügend Platz, um deine Materialien auszubreiten, sowie eine ebene Fläche, um auf der Gelli Plate zu arbeiten. Stelle sicher, dass du alle Materialien und Werkzeuge, die du verwenden möchtest, bereithältst. TIPP: Decke deine Arbeitsfläche rund um die Gelli Plate gut ab, um ihn vor ungewünschten Farbmarkierungen zu schützen!

Schritt 2: Wähle deine Farben aus
Wähle die Farben aus, die du verwenden möchtest. Acrylfarben eignen sich gut für Gelli Printing, da sie schnell trocknen und sich leicht auf der Gelli Plate verteilen lassen. Verwende eine breite Palette an Farben, um verschiedene Effekte zu erzielen.

Schritt 3: Verteile die Farbe auf der Gelli Plate
Nimm die Gelli Plate und gib etwas Farbe auf die Oberfläche. Du brauchst nicht viel. Nimm anfangs lieber weniger und taste dich so Schritt für Schritt an die benötigte Menge heran. Verwende dann die Farbwalze, um die Farbe gleichmäßig auf der Platte zu verteilen. Du kannst verschiedene Farben verwenden und sie miteinander vermischen, um interessante Effekte zu erzielen.

Schritt 4: Verwende Schablonen und/oder Naturmaterialien
Verwende Schablonen und/oder Naturmaterialien, um Muster und Texturen zu erzeugen. Die Farbe wird nur auf die Stellen übertragen, die nicht von der Schablone bedeckt sind.

Schritt 5: Verwende verschiedene Werkzeuge
Verwende verschiedene Werkzeuge wie Gummikämme, Spachtel, Schwämme oder sogar deine Finger, um Linien, Strukturen oder Texturen zu erzeugen. Drücke sie vorsichtig auf die Gelli Plate, um die Farbe zu entfernen oder neue Muster zu erzeugen. Experimentiere mit verschiedenen Werkzeugen, um einzigartige Effekte zu erzielen. Tipp: Ich verwende hier z. B. einen Schraubverschluss von einer Flasche ;-)

Schritt 6: Lege das Papier auf die Gelli Plate
Lege das Papier auf die Gelli Plate und drücke es sanft an. Streiche mit den Händen oder mit der Farbwalze vorsichtig über das Papier, um es mit der Farbe auf der Platte zu bedecken.

Schritt 7: Papier abziehen
Wenn du das Papier vorsichtig von der Gelli Plate abziehst, siehst du das Ergebnis des Drucks. Das ist meines Erachtens der spannendste und schönste Moment des gesamten Druckvorgangs ;-)

Schritt 8: Wiederhole den Vorgang
Wiederhole den Vorgang und erstelle so viele Drucke, wie du möchtest. Verwende neue Farben, Schablonen und Werkzeuge, um jedes Mal neue und aufregende Drucke zu kreieren.
Tipps und Tricks zum Gelli Printing
Hier sind einige Tipps und Tricks, die dir helfen können, das Beste aus deinem Gelli Printing herauszuholen:
- Verwende verschiedene Papiere:
Experimentiere mit verschiedenen Papieren wie Büttenpapier, Packpapier oder Aquarellpapier, um zu sehen, wie sie auf die Farbe reagieren und welchen Effekt sie erzielen.
- Arbeite schnell:
Da die Farbe schnell trocknet, solltest du schnell arbeiten und nicht zu lange warten, bevor du das Papier auf die Gelli Plate legst.
- Reinige die Gelli Plate:
Reinige die Gelli Plate nach jedem Gebrauch mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel, um sie in gutem Zustand zu halten.
- Verwende eine (alte) Farbwalze:
Verwende eine Farbwalze, die du nur für Gelli Printing verwendest, um zu vermeiden, dass Farbe auf deinen anderen Werkzeugen landet.
Häufige Fragen zur Gelli Print Technik – einfach erklärt
Vielleicht schwirren dir jetzt noch ein paar Fragen im Kopf herum – welche Farben du brauchst, welches Papier wirklich funktioniert oder ob du zwingend eine Gelli Plate kaufen musst. Genau deshalb habe ich dir hier die häufigsten Fragen rund um Gelli Print gesammelt.
Die Gelli Print Technik ist eine Form der Monotypie, bei der du mit Acrylfarbe auf einer weichen Gelplatte – der sogenannten Gelli Plate – druckst. Dabei entsteht bei jedem Abdruck ein einzigartiges Unikat.
Und jetzt ganz ehrlich: Es ist viel einfacher, als es klingt. Du trägst Farbe auf die Gelplatte auf, legst Blätter, Schablonen oder Strukturen hinein, legst Papier darüber – und ziehst deinen Druck ab. Kein Druckerpresse, kein Spezialwissen. Nur du, Farbe und ein bisschen Experimentierfreude. Und genau das macht es so befreiend.
Für Gelli Print brauchst du nur wenige Materialien: eine Gelplatte (Gelli Plate), Acrylfarben, eine Farbwalze (Brayer) und Papier. Optional kannst du mit Naturmaterialien oder Schablonen zusätzliche Strukturen gestalten.
Und bitte glaub mir: Du musst dir kein riesiges Profi-Set anschaffen. Zwei bis drei Farben, eine einfache Walze und Papier reichen völlig aus, um loszulegen. Gerade wenn du es erst einmal ausprobieren möchtest, ob dich das Drucken mit der Gelplatte wirklich packt.
Wenn du Gelli Print ausprobieren möchtest, aber noch keine Gelplatte besitzt, kannst du auch auf glatten Oberflächen wie Glas oder Acrylglas drucken.
Das Druckergebnis ist etwas anders – weniger flexibel, weniger „weich“ in der Farbaufnahme – aber für erste Experimente absolut ausreichend. Gerade wenn du erst einmal ein Gefühl für die Gelli Print Technik entwickeln möchtest, ist das eine wunderbare Möglichkeit.
Und jetzt kommt mein Küchen-Geheimtipp 😉
Auch eine Silikon-Backmatte eignet sich erstaunlich gut zum Drucken. Sie ist weicher als Glas oder Acryl und der Gelplatte von der Haptik her viel ähnlicher. Die Farbe lässt sich schön ausrollen und wieder abziehen.
Also ganz ehrlich: Bevor deine Backmatte im Küchenschrank verstaubt, darf sie ruhig mal kreativ zweckentfremdet werden. Vielleicht schaut sie dich ja schon seit Monaten erwartungsvoll an.
Natürlich ersetzt sie keine echte Gelli Plate auf Dauer – aber zum Ausprobieren oder für spontane Druckmomente ist sie wirklich prima geeignet.
Und bevor jetzt jemand auf die Idee kommt, danach noch Kekse darauf zu backen: Bitte nicht 😉 Eine Backmatte mit Acrylfarbe gehört ab dann ins Atelier – nicht mehr ins Backrohr.
Grundsätzlich eignen sich fast alle Acrylfarben für Gelli Print, solange sie nicht zu dick oder zu stark verdünnt sind. Wichtig ist eine gute Pigmentierung, damit deine Drucke leuchtend und vielschichtig wirken.
Ich persönlich liebe hochwertige Acrylfarben, weil sie sich wunderbar schichten lassen. Aber du musst nicht sofort in die Profi-Liga einsteigen. Starte mit deinen vorhandenen Farben – und beobachte, wie sie sich auf der Gelplatte verhalten. Gerade das Spielen mit Transparenz und Deckkraft macht beim Gelli Print den Unterschied.
Beim Drucken mit der Gelli Plate funktionieren sowohl stärkeres Zeichenpapier als auch dünneres Druckerpapier sehr gut. Je nach Papier verändert sich die Farbaufnahme und die Detailgenauigkeit.
Dickeres Papier nimmt mehr Farbe auf und wirkt oft ruhiger und satter. Dünneres Papier hingegen zeigt feine Strukturen besonders schön – gerade bei Blättern oder zarten Gräsern.
Und jetzt kommt mein kleiner Lieblings-Geheimtipp:
Du kannst auch mit sehr dünnen Papieren wie Seidenpapier wunderbar drucken. Die Drucke werden zart, fast transparent – und eignen sich später perfekt für Collagen oder Mixed-Media-Arbeiten. Wenn du gerne mit Schichten arbeitest oder deine Drucke weiterverarbeiten möchtest, ist das eine ganz zauberhafte Möglichkeit.
Ich sage immer: Drucke denselben Farbauftrag auf drei unterschiedliche Papiere – und staune. Papier ist beim Gelli Print kein Nebendarsteller. Es entscheidet ganz wesentlich über die Wirkung deines Drucks.
Ja, absolut. Gelli Print ist eine der unkompliziertesten Drucktechniken überhaupt – gerade für Anfänger*innen.
Du musst nicht zeichnen können. Du brauchst kein Vorwissen. Und du darfst Fehler machen. Eigentlich gibt es beim Drucken mit der Gelplatte gar keine Fehler – nur überraschende Ergebnisse. Und genau das nimmt ganz viel Druck raus. Vor allem, wenn du dich manchmal fragst, ob du „kreativ genug“ bist.
Wenn du jetzt Lust hast, Schritt für Schritt durch die Gelli Print Technik begleitet zu werden, dann schau dir gern meinen Gelli Print Kennenlernkurs an. Dort zeige ich dir, wie du mit der Gelplatte druckst, Farben schichtest und deine eigenen Unikate gestaltest – ohne Druck, aber mit ganz viel Freude am Experimentieren 🌿
Gelli Printing ist eine großartige Möglichkeit, um deine kreative Seite auszudrücken und einzigartige Kunstwerke zu schaffen. Mit nur ein paar Materialien und Werkzeugen kannst du einzigartige Drucke erstellen. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung und einigen Tipps und Tricks kannst du schnell und einfach Gelli Printing erlernen und deine Kreativität entfalten!
Hier zeige ich dir noch ein paar Druck-Ergebnisse/-Ausschnitte:
Alles Liebe ♡ HAPPY PRINTING

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